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INTERVIEW MIT THOMAS ADORFF

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Wir freuen uns Thomas Adorff und Tamron, am 21. und 22. September, für zwei ganz besondere Portraitworkshops gewonnen zu haben. Einige Tipps zur Portraitfotografie gibt es hier im Voraus.

 

Hi Thomas, viele unserer Kunden kennen dich bereits von deinen Portfolio Reviews und Workshops auf der SCHAU! 2018. Jetzt bist du am 21. und 22. September bei uns mit zwei besonderen Ganztagesworkshops zu besuch. Erzähl uns doch bitte etwas darüber, was die Teilnehmer erwartet.

 

Ich freue mich schon sehr darauf wieder zwei Tage in Berlin sein zu können und dann mit Eurer Unterstützung, und natürlich auch mit der von Tamron, Workshops anbieten zu können. Ein kleiner Teil der Workshops wird sich natürlich rund um die Tamron Objektive bewegen. Das Wichtigste an diesen Workshops ist allerdings, dass wir in einer kleinen Gruppe intensiv an Ergebnissen arbeiten können. Dabei ist der Weg das Ziel. Wir haben den ganzen Tag Zeit um ausführlich über Fotos, Fotografie, Bildaufbau und sonstige Themen zu reden. Genau das, was erfahrungsgemäß auf Messen aufgrund des Zeitmangels immer zu kurz kommt. Ich kann mich an so einem Tag viel intensiver und genauer nach den Teilnehmern richten und habe Zeit für individuelle Gespräche.

 

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Bei den Workshops selbst, werden wir Freitag sehr tief in die Trickkiste greifen und wir werden versuchen sehr außergewöhnliche Portraits zu fotografieren. Und zwar ganz ohne Bildbearbeitung. Wir wollen die Aufnahme in der Kamera entstehen lassen. Wir wollen mit einfachen Tricks außergewöhnliche Ergebnisse erzielen. Dabei wird natürlich der Einsatz von Blitzlicht eine große Rolle spielen. Wir werden das Licht vom Grund an aufbauen und auch über die Wirkung einzelner Lichtquellen reden. Das alles, zusammen mit den Ideen der Teilnehmer, lässt auf tolle Ergebnisse hoffen.

 

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Am Samstag dagegen geht es aus dem Studio hinaus. Das Motto lautet: „Portraits fotografieren einfach und überall“. Berlin ist eine großartige Stadt und bietet viele Kulissen für tolle Fotos. Man muss nur die Augen aufhalten. Dabei spielt die Studiofotografie auch eine große Rolle. Aber diese Themen wollen wir auf der Straße umsetzen.

 

Ein großer Teil dieses Praxisworkshops ist der Umgang mit Licht. Wie beeinflusse ich das Licht so, dass ich damit herausragende Ergebnisse erzielen kann. Brauche ich ein zusätzliches Blitzlicht oder reicht mir das vorhandene Licht aus? Solche Themen behandeln wir und wollen dann draußen mit unserem Model schöne Portraits fotografieren, die die Teilnehmer dann auch leicht zu Hause beim eigenen Shooting umsetzen können.

 

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Was ist für dich besonders wichtig bei deiner Portraitfotografie? Worauf achtest du bei der Wahl deiner Models und/oder der  Location?

 

Es hört sich immer abgedroschen an, aber in der Tat ist das Wichtigste in der Portraitfotografie nicht die Technik, sondern der Mensch vor und hinter der Kamera. Wichtig ist mir das Verhältnis mit meinem Model. Ich muss es schaffen, dass sich mein Model vor meiner Kamera wohlfühlt und vertrauen in mich hat. Das heißt, ich muss meine Technik soweit beherrschen, dass ich Zeit habe, mich um das Model zu kümmern. Erst dann kann ich loslegen und Portraits richtig fotografieren. Das wird auch ein großer Bestandteil meiner beiden Workshops sein. Denn auslösen kann jeder.

 

Bei der Auswahl der Models kommt es darauf an, was fotografiert werden soll. Welche Anforderungen stelle ich an das Ergebnis. Passt das Model zu den Outfits und den Kundenwünschen. Ähnliche Fragen gelten der Location. Bei freien Arbeiten haben wir oft ein Outfit und suchen danach die Location und das Model aus. Gerade die Auswahl der Location bestimmt in großen Teilen den Bildlook.

 

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Du kommst zu uns mit einer großen Auswahl von Tamron Objektiven im Gepäck. Welches sind deine Lieblingsobjektive von Tamron für die Portraitfotografie?

 

Lieblingsobjektive ist immer schwierig. Aber ich glaube, meine beiden Favoriten sind das 35 mm und das 85 mm Objektiv. Ich mag sehr gerne Festbrennweiten. Bei dem 35 mm Objektiv mag ich die Flexibilität. Ich kann nah ran, ich kann Gruppen aufnehmen, aber auch einzelne Portraits umsetzen. Das macht es für mich zu einem tollen Allrounder. Die Objektive sind alle spritz- und staubgeschützt und haben einen großartigen Bildstabilisator. Das ist mir wichtig, wenn wir draußen fotografieren. An dem 85 mm Objektiv mag ich vor allem das Bokeh, wenn ich offenblendig arbeite. Mit diesen beiden Objektiven werde ich viel in Berlin arbeiten.

 

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In beiden Workshops arbeiten die Teilnehmer intensiv mit dem Model zusammen. Was sind für dich als Fotograf die wichtigsten Grundlagen für einen professionellen Umgang mit Models, die zu einem gesunden Arbeitsklima führen?

 

Eigentlich schreibst du schon das Wichtigste. Ein professioneller Umgang ist für mich eine Vorraussetzung. Dazu gehört für mich im Normalfall, dass ein Make-up Artist da ist, der auch ein Auge auf das Model hat. Das Model soll sich rundum wohlfühlen und soll mir vertrauen. Bei mir gibt es nicht „komm rein, setz dich hin, wir legen los“. Ein Portraitshooting braucht immer Zeit, vertrauen und Geborgenheit. Nicht die Technik ist das Wichtigste, sondern immer das Model. Das versuche ich in jedem Shooting auch immer den Teilnehmern beizubringen. Das fängt bei der Kommunikation an, und geht während des eigentlichen Shootings mit der Aufmerksamkeit für Details weiter.

 

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Welchen einfachen, aber wirkungsvollen Tipp hast du für unsere Leser, um ihre Portraitfotografie zu verbessern?

 

Nehmt euch Zeit! Also Zeit mitbringen und die Technik beherrschen. Und auch mal über den Tellerrand schauen. Besucht Fotoausstellungen und lasst Euch inspirieren.

 

Hier können Sie mehr zu den beiden Tamron Intensivworkshops "Experimentelle Portraitfotografie" und "Streetportraits" erfahren >>


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