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INTERVIEW MIT MARTIN DÜRR

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In diesem Interview sprechen wir mit dem Fotografen Martin Dürr über seinen Weg zur Fotografie, seine Faszination für die Portraitfotografie und darüber, was ein gutes Portrait ausmacht.

 

Hallo Martin, wie bist du zur Fotografie gekommen und was war deine erste Kamera?

 

Das ist nicht leicht zu beantworten. Mein Vater war Kamera Entwicklungschef bei Agfa Gevaert in München und somit waren immer die unterschiedlichsten Kameras zum Testen zu Hause. 
Ich habe jahrelang mit und für Fotografen gearbeitet (Werbung, 3D, Compositings etc.), stand aber selbst nie hinter der Kamera. Die zufällige Begegnung mit dem amerikanischen Fotografen Clint Clemens bei einem Projekt für Jaguar war ausschlaggebend. Er hat mich (zurück) zur Fotografie gebracht. Im Frühjahr 2014 begann ich dann im Bereich Portrait Fotografie zu arbeiten.

 

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In deiner Fotografie findet die Portrait-/Peoplefotografie einen besonderen Stellenwert. Was fasziniert dich an der Arbeit mit Menschen?

 

Ein Portrait "anzufertigen" ist für mich ein Handwerk, das bei jedem Shooting eine andere Herangehensweise erfordert, kein Mensch ist gleich, also kann auch kein Shooting gleich sein. Das macht die Portratit Fotografie zu einem der spannendsten Themenbereiche der Fotografie. Man muss, zum Teil in sehr kurzer Zeit, ein tiefgehendes Vertrauensverhältnis zu der Person aufbauen, welche vor der Kamera steht. Gelingt einem das, kann man sämtliche Facetten der zu portraitierenden Person "abrufen".

 

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Was macht für dich eine besonders gutes Portrait aus?

 

Ein gutes Portraitbild entsteht GEMEINSAM mit der zu portraitierenden Person, der Fotograf macht das Bild ja nicht alleine. Ebenso entscheidend wie ein gutes Model, eine gute Kamera und ein erfahrener Fotograf sind die nicht offensichtlichen "Zutaten" für ein gutes Bild, wie das "richtige" Licht und die Kommunikation mit dem Model. Dies sind ebenso nicht zu unterschätzende Bausteine für ein gelungenes Portrait das in Erinnerung bleibt.

 

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Du wirst am 14. Februar bei der Panasonic Lumix S1/S1R Sneak Preview vor Ort sein und über deine Erfahrungen mit der neuen Vollformatkamera berichten. Magst du unseren Lesern vorab etwas zu dieser Kamera sagen?

 

Ich hatte die Kamera ja schon beim Panasonic Lumix Event in Barcelona und konnte mich mit dem System eingehend vertraut machen. Ich hatte eine S1 und die Objektive 24-105/4 und das 50mm 1.4 zur Verfügung.

 

Es wurden ein paar Dinge funktional gegenüber der G9 geändert (An/Aus Schalter, Objektiventriegelung, FN Tasten), aber die Eingewöhnungsphase war extrem kurz.

 

Natürlich wiegt die S1 mehr, aber die Haptik ist wirklich hervorragend und die Kamera liegt mit den Objektiven ausgeglichen in der Hand.
Ein paar Highlights, die es mir neben der sagenhaften Bildqualität angetan haben: der nochmals verbesserte Augenfokus, das neue Quick Menü, die Bildstabilisierung die tollen Low Light Eigenschaften und die schnelle manuelle Umschaltung bei den 50mm und 70-200mm Objektiven. Es gibt insgesamt viel zu erzählen am Donnerstag!

 

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Erzähl uns bitte welche Kameras und Objektive du von Panasonic benutzt und weshalb Panasonic die Marke deiner Wahl ist?

 

Ich benutze schon länger die G9 und die GX9. Als Objektive derzeit hauptsächlich das Nocticron 42.5mm und das 50-200 Zoom (daneben noch gerne das 15mm 1.4). Für mich sind beide Kameras perfekte Werkzeuge für meine fotografische Arbeit. Einfach zu benutzen, extrem robust und sehr präzise. Ob im Studio oder auf einer unserer Workshop Reisen, immer zuverlässig. Zudem noch sehr kompakt. Die Menu Führung ist logisch aufgebaut und bei jeder Kamera gleich. Man kann schnell den Body wechseln und muss nicht umdenken, wo welche Einstellung zu finden ist. Einfach ein super durchdachtes System.

 

Seit kurzer Zeit nutze ich zudem die Panasonic Vollformatkamera Lumix SR1 - für mich ein Meilenstein und meine persönliche Lieblingskamera.

 

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Vielen Dank, zum Abschluss… welchen einfachen, aber wirkungsvollen Tipp hast du im Vorfeld für unsere Leser, um ihre Fotografie zu verbessern?

 

Oft verwendet aber immer wieder brandaktuell: "Complexity is impressive, but simplicity is genius". Natürlich gibt es Projekte die komplexe Licht Szenarien, Make-ups, Studio Sets, und Compositings erfordern. Aber man muss die Fähigkeit beherrschen, mit wenig Mitteln herausragende Bilder entstehen zu lassen. Dann kann man sich auch an aufwändigere Themen heranwagen. Aber mein wichtigster Tip ist: lernt zu gestalten. Bildgestaltung ist das A und O für eine erfolgreiche Bildsprache. Und: Jeder kann sie lernen. Ich zeige in meinem Workshop genau, an Hand von Beispielen, was die Grundlagen guter Gestaltung sind und wie man das verinnerlichen kann.

 



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