22.07.2026
Kaum ein Motiv begeistert FotografInnen so sehr wie ein farbenfroher Sonnenuntergang. Doch genau deshalb ist es gar nicht so einfach, Aufnahmen zu machen, die wirklich aus der Masse herausstechen. Mit ein wenig Planung, der richtigen Bildgestaltung und passender Ausrüstung gelingen beeindruckende Ergebnisse.
Passend zur aktuellen OM SYSTEM Sommer Cashback-Aktion zeigen wir euch einige Tipps, mit denen eure nächsten Sonnenuntergangsbilder noch stimmungsvoller werden.
1. Nutzt den Sonnenuntergang als Kulisse
Die Farben am Himmel sind zwar spektakulär, doch sie allein machen noch kein starkes Bild. Sucht euch einen interessanten Vordergrund – beispielsweise Felsen, Bäume, Stege oder Personen als Silhouette. Dadurch erhält das Foto deutlich mehr Tiefe und Spannung.


2. Achtet auf einen klaren Blickfang
Überlegt euch vor dem Auslösen, was der eigentliche Mittelpunkt eures Bildes sein soll. Ein markantes Motiv lenkt den Blick des Betrachters und macht das Foto interessanter.


3. Weniger Ablenkung = stärkeres Bild
Kleine Veränderungen des Kamerastandpunkts können große Wirkung haben. Achtet darauf, dass keine störenden Äste, Fahrzeuge oder andere Elemente vom eigentlichen Motiv ablenken.


4. Stativ nicht vergessen
Kurz nach Sonnenuntergang werden die Belichtungszeiten länger. Ein Stativ sorgt nicht nur für scharfe Bilder, sondern hilft auch dabei, sich mehr Zeit für die Bildkomposition zu nehmen.


5. Mit langen Belichtungszeiten experimentieren
Gerade an Seen oder am Meer lassen sich mit längeren Belichtungszeiten wunderschöne Effekte erzielen. Wasser wirkt weich und Wolken ziehen malerisch über den Himmel – perfekt für kreative Landschaftsaufnahmen.


6. Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund
Ein klassischer Bildaufbau funktioniert fast immer: Ein interessanter Vordergrund, eine harmonische Landschaft im Mittelgrund und der farbige Himmel im Hintergrund sorgen für eine ausgewogene Komposition.


7. Maximale Schärfe erzielen
Gerade bei Landschaftsaufnahmen lohnt es sich, möglichst viel Schärfe im gesamten Bild zu erreichen. Moderne OM SYSTEM Kameras bieten dafür praktische Funktionen wie Fokus-Bracketing oder Fokus-Stacking.


8. Schwierige Lichtverhältnisse meistern
Sonnenuntergänge stellen Kameras oft vor Herausforderungen, da Himmel und Landschaft unterschiedlich hell sind. Verlaufsfilter oder moderne Kamerafunktionen helfen dabei, beide Bereiche ausgewogen zu belichten.


9. Auch Teleobjektive können spannend sein
Nicht nur Weitwinkelobjektive eignen sich für Landschaften. Mit längeren Brennweiten lassen sich Details in der Ferne hervorheben und eindrucksvolle Bildkompositionen erzeugen.


10. Die richtigen Kameraeinstellungen
Für Sonnenuntergänge empfiehlt sich häufig:
Aufnahme im RAW-Format
niedriger ISO-Wert (z. B. ISO 200)
Blende zwischen f/6.3 und f/8
Blendenpriorität für eine flexible Belichtungssteuerung
So holt ihr möglichst viele Details aus euren Aufnahmen heraus.
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Jetzt ist also die perfekte Gelegenheit, sich für die nächste Golden Hour auszurüsten.