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VORGESTELLT – MIT PETER NEILL

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Let's Rock! Der Konzert- und Musikfotograf Peter Neill stellt uns sein Arbeitsumfeld und dessen Besonderheiten vor. Er erklärt seine Tricks und Kniffe um einzigartige Momente unter zum Teil sehr schwierigen Bedingungen fotografisch festzuhalten.

 

Die Bildgebung macht's

 

Im Musikgeschäft ist der Look so wichtig wie der Sound. Peter Neill erklärt, wie er mit seinen Kameras und Objektiven von Sony Fotos schießt, die Musikern gefallen. Es ist kein Zufall, dass sich der Einstieg in die Musikfotografie, ein besonders glamouröses Segment der Fotografie, besonders schwierig gestaltet. Peter Neill ist durch harte Arbeit und Entschlossenheit zu einem der gefragtesten Fotografen der Livemusik-Branche avanciert. Seine Art, Künstler auf der Bühne festzuhalten, hat ihn mit einigen der größten Namen des Musikgeschäfts zusammengebracht, darunter The Script, Rick Astley, Will.I.am und Justin Timberlake.

 

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Bei den Werkzeugen, mit denen er seine Vision umsetzt, verlässt er sich auf seine Sony Kameras α7R III, als auch die α7S II und eine Auswahl an Objektiven. Jedes Element von Peters Ausrüstung erfüllt eine bestimmte Funktion, wenn er ikonische Momente einfängt.

 

„Die Flexibilität der beiden Kameras ist wirklich fantastisch. Beide eignen sich hervorragend für Foto- wie für Videoaufnahmen. Wenn ich herausragende Fotos oder Videos bei wenig Licht schießen möchte, ist die Leistung der α7S II absolut phänomenal. Für die beste Auflösung wechsle ich zur α7R III.“

 

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Neben dem beständigen Problem, Motive in Bewegung aufzunehmen, machen die Abhängigkeiten vom verfügbaren Licht in Konzerthallen und die große Bandbreite bei Größe und Einrichtung, Aufnahmen von Live-Vorstellungen zu einer enormen Herausforderung. Wenn ein Künstler etwas Besonderes tut, muss man in der Lage sein, dies in einem Sekundenbruchteil festzuhalten. Peter berichtet: „Nicky Wire (der Bassist der Manic Street Preachers) macht immer irgendeinen verrückten Scherenschlag, und Danny von The Script springt am Ende des Konzerts gern vom Schlagzeug. Man muss vorbereitet sein, um diese Momente festzuhalten.“

 

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Zum Glück haben beide Kameras eine ultrahohe Empfindlichkeit, die Peter das Fotografieren wesentlich erleichtert.

 

„Früher war es ein Kampf zwischen Licht, Verschlusszeit und ISO. Mit der α7S II ist es sehr viel einfacher, bei ISO 4000 oder höher zu fotografieren, als noch vor einigen Jahren. So bin ich etwas flexibler und muss nicht unbedingt die größte Blende nehmen.“

 

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„Oft liegt mir an einer kurzen Verschlusszeit und einer Blende von F/1,4, um eine schöne flache Bildtiefe zu erreichen. Aber es kann auch um Motive wie Aufnahmen für ein Tourplakat gehen, für die man eine wesentlich größere Tiefenschärfe braucht.“

 

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„Bei solchen Aufnahmen müssen Schlagzeuger, Bassist und Sänger alle scharf zu sehen sein. Die Bandmitglieder stehen aber selten alle im selben Abstand von der Kamera, sodass man abblenden muss, um größere Tiefenschärfe zu erreichen. Das ist sehr viel einfacher geworden, weil ich mit wesentlich höheren Empfindlichkeiten arbeiten und damit kleinere Blenden nehmen kann, ohne die Verschlusszeit deswegen auf 1/50 senken zu müssen.“

 

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Peter Neill mag auch die Kontrolle, die ihm das manuelle Fotografieren verschafft. „Um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Licht und Belichtung zu erreichen, fotografiere ich immer mit manueller Belichtung. Ich verwende keine Automatikmodi. Die Kameras lassen sich umfassend konfigurieren, sodass ich die Tastenanordnung genau an meine Vorlieben anpassen und nicht im Dunkeln herumsuchen muss.“ Er erklärt weiter: „Ich fokussiere auch manuell. Mit dem Fokus-Peaking und der vergrößerten Ansicht im Sucher ist das einfach. Ich habe die benutzerdefinierte C1-Taste an meinen Kameras so konfiguriert, dass ich damit direkt in die vergrößerte Ansicht wechseln kann. Das ist für mich entscheidend, weil ich die Aufnahmedetails nur dann richtig gut sehe.“

 

 

Top-Tipps von Peter Neill für optimale Aufnahmen

 

• Das Motiv kennen. Man sollte sich über die Bühnenshow informieren und wissen, was bei bestimmten Songs passieren kann.

• Bei Porträtaufnahmen im Studio eine Beziehung zur fotografierten Person aufbauen. So lässt sich mehr herausholen und die Fotos sehen besser aus.

• Wissen, wann man aufhören muss. Wenn man einen Backstage-Ausweis ergattert hat, muss man wissen, wann die Show zu Ende ist und man die Kamera weglegen muss.

• Die Kamera in- und auswendig kennen. Man muss alle Tasten im Dunkeln finden.

• Manuelles Fokussieren ausprobieren. Mit der vergrößerten Ansicht und dem Fokus-Peaking lassen sich schnell genaue Ergebnisse erzielen.

 

 

Peter Neill ist Fotografiebotschafter von Sony Europe. Mehr zu seiner Arbeit ist unter www.sony.de/alphauniverse zu erfahren.



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